BIOGRAPHIE
Die lettische Sopranistin Margarita Vilsone gastiert sowohl auf der Opernbühne als auch im Konzertbereich international. Presse und Publikum fesselt sie mit ausdrucksstarken Interpretationen und ihrer großen, warm timbrierten Stimme.
Gefeierte Rollendebüts gab Margarita Vilsone in den vergangenen Spielzeiten
als Ariadne und Chrysothemis (R. Strauss Ariadne auf Naxos, Teatro Verdi Triest, und Elektra, Theater Münster
und Mainfranken Theater Würzburg), als Tosca in Puccinis
gleichnamiger Oper (Stadttheater Gießen), als Elektra (Krenek, Das Leben des Orest, Theater Münster),
sowie mit der Partie der Marta
in Mieczysław Weinbergs Die Passagierin (Staatstheater Mainz) und als Aunt Lydia in der deutschen Erstaufführung von
Poul Ruders' The Handmaid's Tale am Theater Freiburg.
Weitere wichtige Rollendebüts waren Amalia in Verdis I Masnadieri an der Wiener Volksoper, die sie 2024 konzertant auch am
Nationaltheater Mannheim übernommen hat, an der Latvijas Nacionālā Opera in Riga Marguerite in Faust von Charles Gounod,
Anna in Le Villi von Giacomo Puccini, Clara in Gerhswins Porgy and Bess (Cesis Mākslas Festivāls) und
Rosalinde (J. Strauß, Fledermaus). Diese Partie sang sie auch an
der Schlossoper Haldenstein sowie am Staatstheater Nürnberg, wo sie zudem als Micaëla (Carmen),
Mimi (La Bohème) und Donna Anna (Don Giovanni) debütierte.
Zu ihren Mozartpartien zählen auch Donna Elvira (Don Giovanni, Schlossoper Weikersheim) und
die 1. Dame in der Zauberflöte.
"... mit jugendlich ausdrucksvollem Sopran und schöner Ausstrahlung." Bayerische Staatszeitung
Am Staatstheater Nürnberg war Margarita Vilsone auch erstmals in Wagners Der Ring des Nibelungen zu hören:
In Walküre übernahm sie die Partie der Ortlinde, in der Götterdämmerung überzeugte sie als
Dritte Norn und Woglinde.
Als Lisa in Lehárs Das Land des Lächelns gastierte sie außerdem am Stadttheater Klagenfurt und am Anhaltischen
Theater Dessau. Am Volkstheater Rostock war Margarita Vilsone zu Gast in der Neuproduktion von Janaceks Das schlaue Füchslein
in der Regie von Vera Nemirova.
Konzerte führten Margarita Vilsone nach Großbritannien, Tschechien, Lettland,
Estland, in die Schweiz, nach Österreich und Deutschland.
2023 gab sie mit dem Tonhalle-Orchester ihr hochgelobtes Debüt in der Tonhalle Zürich mit der Messa da Requiem von Giuseppe Verdi.
Mit der 4. Sinfonie von Gustav Mahler begann 2014 ihre Zusammenarbeit mit dem Liepāja Symphony Orchestra.
Darüberhinaus konzertierte sie u. a. mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, dem Tonhalle-Orchester Zürich,
dem Latvian National Symphony Orchestra, der Staatsphilharmonie Nürnberg, der Norddeutschen Philharmonie, der Neubrandenburger Philharmonie,
der Jenaer Philharmonie, dem Philharmonischen Orchester Cottbus, dem Kärntner Sinfonieorchester und dem
Westböhmischen Sinfonieorchester.
"... die überirdisch schönen Sopranpassagen von Margarita Vilsone ..." Verdi, Missa da Requiem, Münstersche Zeitung
Margarita Vilsones Konzertrepertoire umfasst neben der 9. Symphonie und der Missa solemnis von Ludwig van Beethoven, der Messa da Requiem von Giuseppe Verdi und den Symphonien Nr. 2 und Nr. 4 von Gustav Mahler u. a. das Weihnachtsoratorium von J. S. Bach, das Requiem von W. A. Mozart, das Stabat mater von Antonín Dvořák, Kristaps Cukurs To be my own silence (UA), Honeggers König David sowie Vier letzte Lieder von Richard Strauss.
Auf der Konzert- und Opernbühne arbeitete Margarita Vilsone mit Dirigenten wie Marcus Bosch, Enrico Calesso, Nicholas Carter, Alfred Eschwé, Michael Francis, Gábor Káli, Atvars Lakstīgala, Alexander Merzyn, Andris Poga, Gintaras Rinkevičius, Roberto Rizzi Brignoli, David Roblou, Guido Johannes Rumstadt, Giedrė Šlekytė, Ektoras Tartanis, Sebastian Tewinkel und Bruno Weil.
2024 erschien die Aufnahme von Beethovens Symphonie Nr. 9 in der Orchestrierung von Gustav Mahler mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Michael Francis (Capriccio/Naxos).
Im Liedbereich verfügt Margarita Vilsone über ein breites Repertoire, das von der Romantik bis zur Moderne reicht. Mit Liederabenden war sie u. a. zu Gast beim Festival Liepāja Summer, beim Internationalen Stimmenfestival Voices sowie im Rahmen der Ausstellung Hitler.Macht.Oper mit Liedern verfemter Komponisten im Dokumentationszentrum Nürnberg.
"Rauschender Beifall, völlig zurecht." Der Opernfreund
Die Sopranistin war Mitglied des Internationalen Opernstudios des Staatstheaters Nürnberg, erhielt den DAAD Preis,
ist Preisträgerin des Internationalen Gesangwettbewerbs Accademia Belcanto und Finalistin des Internationalen Gesangwettbewerbs
Riccardo Zandonai.
Sie ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes, der Oscar-und-Vera-Ritter-Stiftung und wurde mit dem Deutschlandstipendium ausgezeichnet.
Margarita Vilsone studierte an der Hochschule für Künste Bremen und schloss ihr Studium an der Hochschule
für Musik Nürnberg bei Prof. Jan Hammar ab.
Sie besuchte Meisterklassen u. a. bei Helmut Deutsch, Robert Holl, Christa Ludwig, Angelika Kirchschlager,
Hedwig Fassbender, Krisztina Laki, Maris Skuja und Mya Besselink und arbeitet regelmäßig mit Dale Fundling zusammen.
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